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Startseite Fachwissen Schweiz–USA Ansässigkeit & Umzug Temporärer USA-Aufenthalt bei Schweizer Wohnsitz

Situation · Schweiz–USA

Temporärer Aufenthalt in den USA bei Schweizer Wohnsitz

Wer für einige Wochen oder Monate in die USA geht, gibt dadurch seinen Schweizer Steuerwohnsitz nicht automatisch auf. Bleiben Wohnung, Familie und Lebensmittelpunkt in der Schweiz bestehen, kann die unbeschränkte Schweizer Steuerpflicht während des gesamten USA-Aufenthalts fortbestehen.

Gleichzeitig können ausreichende Aufenthaltstage oder eine Tätigkeit in den USA zusätzliche US-Steuerpflichten auslösen. Deshalb müssen Schweizer Wohnsitz, US-Aufenthaltstage, Arbeitsort und Doppelbesteuerungsabkommen gemeinsam betrachtet werden.

Kurz gesagt: Ein temporärer USA-Aufenthalt beendet den Schweizer Wohnsitz grundsätzlich nicht allein wegen der physischen Abwesenheit. Steuerlich kritisch wird es, wenn die USA aufgrund des Substantial Presence Test oder anderer Regeln ebenfalls eine Ansässigkeit annehmen. Dann können Closer Connection Exception oder der Tie-Breaker des DBA Schweiz–USA relevant werden.

Ausgangssituation

Physischer Aufenthalt und Steuerwohnsitz sind nicht dasselbe

Eine Person kann sich mehrere Monate ausserhalb der Schweiz aufhalten und ihren steuerrechtlichen Wohnsitz trotzdem weiterhin in der Schweiz haben.

Entscheidend ist, ob der bisherige Schweizer Lebensmittelpunkt tatsächlich aufgegeben wurde oder lediglich eine vorübergehende Abwesenheit vorliegt.

Gerade bei Projektaufenthalten, längeren Geschäftsreisen, Sabbaticals oder zeitlich begrenzten Assignments muss deshalb zwischen tatsächlichem Aufenthalt und steuerlicher Ansässigkeit unterschieden werden.

Schweizer Steueransässigkeit

Wann bleibt der Schweizer Wohnsitz bestehen?

Nach Schweizer Steuerrecht sind natürliche Personen aufgrund persönlicher Zugehörigkeit grundsätzlich unbeschränkt steuerpflichtig, wenn sie ihren steuerrechtlichen Wohnsitz oder Aufenthalt in der Schweiz haben.

Der steuerrechtliche Wohnsitz befindet sich dort, wo eine Person sich mit der Absicht dauernden Verbleibens aufhält beziehungsweise wo sich der Mittelpunkt ihrer persönlichen und wirtschaftlichen Interessen befindet.

Schweizer Wohnung bleibt verfügbar

Bleibt die bisherige Wohnung oder das Haus in der Schweiz während des USA-Aufenthalts vollständig verfügbar, spricht dies regelmässig gegen eine vollständige Aufgabe des Schweizer Wohnsitzes.

Familie bleibt in der Schweiz

Ehepartner und Kinder gehören zu den besonders wichtigen persönlichen Bindungen. Bleibt die Familie in der Schweiz und kehrt die Person regelmässig zurück, kann dies ein starkes Indiz für einen fortbestehenden Lebensmittelpunkt sein.

Aufenthalt von Anfang an befristet

Ein von Anfang an zeitlich begrenztes Projekt oder Assignment spricht eher für eine vorübergehende Abwesenheit als für eine endgültige Wohnsitzverlagerung.

Abmeldung ist nicht allein entscheidend

Eine administrative An- oder Abmeldung ist ein Indiz, ersetzt aber nicht die Prüfung der tatsächlichen Lebensverhältnisse.

Folge eines fortbestehenden Schweizer Wohnsitzes Bleibt die Schweizer Steueransässigkeit bestehen, bleibt grundsätzlich auch die Schweizer Deklaration des weltweit relevanten Einkommens und Vermögens bestehen – vorbehaltlich der internationalen Steuerausscheidung und des DBA.

Typische Konstellationen

Nicht jeder längere USA-Aufenthalt ist steuerlich ein Umzug

Mehrmonatiges Projekt

Der Schweizer Arbeitgeber entsendet einen Mitarbeitenden für einige Monate in die USA; Familie und Wohnung bleiben in der Schweiz bestehen.

Längere Geschäftsreisen

Eine Führungskraft verbringt regelmässig längere Zeit beim US-Konzern, behält aber ihren gewöhnlichen Lebensmittelpunkt in der Schweiz.

Sabbatical oder privater Aufenthalt

Eine Person hält sich einige Monate in den USA auf, ohne die Schweizer Wohn- und Lebensverhältnisse dauerhaft aufzugeben.

US Substantial Presence Test

US-Aufenthaltstage können eine zusätzliche US-Steueransässigkeit auslösen

Wer weder US Citizen noch Green-Card-Holder ist, kann aufgrund ausreichender physischer Präsenz in den USA trotzdem für US-Bundeseinkommensteuerzwecke zum Resident Alien werden.

Der Substantial Presence Test arbeitet mit einer gewichteten Drei-Jahres-Betrachtung.

Substantial Presence Test

Tage laufendes Jahr + 1/3 der Tage des Vorjahres + 1/6 der Tage des zweiten Vorjahres ≥ 183

Zusätzlich müssen im laufenden Kalenderjahr grundsätzlich mindestens 31 anrechenbare Aufenthaltstage in den USA vorliegen.

Jahr Gewichtung
Laufendes Jahr 100 % der anrechenbaren US-Tage
Vorjahr 1/3 der anrechenbaren US-Tage
Zweites Vorjahr 1/6 der anrechenbaren US-Tage

Der IRS zählt dabei grundsätzlich jeden Tag, an dem sich eine Person zu irgendeinem Zeitpunkt physisch in den USA befindet, vorbehaltlich bestimmter gesetzlicher Ausnahmen.

Nicht einfach nur 183 Tage im laufenden Jahr zählen Wegen der Gewichtung der beiden Vorjahre kann der Substantial Presence Test bereits bei deutlich weniger als 183 Aufenthaltstagen im laufenden Jahr erfüllt sein.

US-Inlandsrechtliche Ausnahme

Closer Connection Exception kann US Residency trotz SPT verhindern

Selbst wenn der Substantial Presence Test rechnerisch erfüllt ist, kann unter bestimmten Voraussetzungen weiterhin eine Behandlung als US Nonresident möglich sein.

Dafür sieht das US-Inlandsrecht die Closer Connection Exception vor.

Weniger als 183 tatsächliche Tage im laufenden Jahr

Eine zentrale Voraussetzung ist, dass sich die Person im laufenden Kalenderjahr weniger als 183 Tage tatsächlich in den USA aufgehalten hat.

Foreign Tax Home

Während des gesamten Jahres muss grundsätzlich ein Tax Home ausserhalb der USA bestehen.

Engere Verbindung zur Schweiz

Zusätzlich muss eine engere Verbindung zu dem ausländischen Staat bestehen, in dem sich das Tax Home befindet.

Der IRS betrachtet hierfür unter anderem dauerhafte Wohnung, Familie, persönliche Gegenstände, gesellschaftliche Bindungen, geschäftliche Aktivitäten, Führerschein und andere tatsächliche Verbindungen.

Form 8840

Die Closer Connection Exception wird grundsätzlich mit Form 8840 gegenüber dem IRS geltend gemacht. Eine verspätete Einreichung kann die Nutzung der Ausnahme erheblich erschweren.

Closer Connection funktioniert nicht bei jeder Person Wer Schritte in Richtung Lawful Permanent Resident Status unternommen hat oder eine entsprechende Green-Card-Anwendung anhängig hat, kann die allgemeine Closer Connection Exception grundsätzlich nicht nutzen.

Zwei verschiedene Mechanismen

Closer Connection Exception und DBA Tie-Breaker nicht verwechseln

Mechanismus Ebene Typische Funktion
Closer Connection Exception US-Inlandsrecht Kann unter bestimmten Voraussetzungen verhindern, dass eine Person trotz erfülltem SPT als US Resident behandelt wird.
DBA Tie-Breaker Doppelbesteuerungsabkommen Koordiniert eine bereits bestehende steuerliche Ansässigkeit in beiden Vertragsstaaten.
Form 8840 Closer Connection Erklärung zur Geltendmachung der US-internrechtlichen Ausnahme.
Form 8833 Treaty Position Kann bei einer treatybasierten Ansässigkeitsposition erforderlich sein.

DBA Schweiz–USA

Wenn beide Staaten Ansässigkeit annehmen, entscheidet Art. 4

Reicht eine US-internrechtliche Ausnahme nicht aus und behandeln sowohl die Schweiz als auch die USA die Person nach nationalem Recht als steuerlich ansässig, kommt der Tie-Breaker des DBA Schweiz–USA ins Spiel.

Für natürliche Personen folgt Art. 4 einer hierarchischen Prüfungsreihenfolge:

Stufe 1 Ständige Wohnstätte

In welchem Staat steht eine dauerhaft verfügbare Wohnstätte zur Verfügung?

Stufe 2 Lebensinteressen

Wo bestehen die engeren persönlichen und wirtschaftlichen Beziehungen?

Stufe 3 Gewöhnlicher Aufenthalt

Wo hält sich die Person unter den tatsächlichen Lebensumständen gewöhnlich auf?

Stufe 4+ Nationalität / MAP

Danach folgen gegebenenfalls Staatsangehörigkeit und Verständigungsverfahren.

Das DBA bestätigt ausdrücklich diese Reihenfolge für Personen, die nach nationalem Recht in beiden Staaten ansässig sind.

Bei temporärem Aufenthalt ist die erste Stufe oft schon wichtig Bleibt eine voll verfügbare Familienwohnung in der Schweiz bestehen und steht in den USA lediglich eine zeitlich begrenzte Unterkunft zur Verfügung, kann dies für die Treaty-Analyse erheblich sein. Entscheidend bleiben aber die konkreten Tatsachen.

Persönlicher US-Status

US Citizen und Green-Card-Holder sind Sonderfälle

US Citizen

Ein US Citizen bleibt grundsätzlich auch während eines Schweizer Wohnsitzes der US-Welteinkommensbesteuerung unterworfen. Ein temporärer USA-Aufenthalt ändert daran grundsätzlich nichts.

Green-Card-Holder

Ein Green-Card-Holder ist nach US-Inlandsrecht grundsätzlich Resident Alien. Eine Closer Connection Exception zum SPT löst deshalb nicht einfach die Green-Card-Test-Residency.

Kein US-Status

Bei Personen ohne Citizenship und Green Card stehen Aufenthaltstage, SPT, Closer Connection und gegebenenfalls DBA-Tie-Breaker im Vordergrund.

Arbeitslohn

Schweizer Wohnsitz bedeutet nicht, dass Arbeit in den USA nur in der Schweiz besteuert wird

Bei unselbständiger Arbeit spielt der physische Arbeitsort eine zentrale Rolle.

Arbeitstage in den USA

Wird die Tätigkeit tatsächlich in den USA ausgeübt, kann den USA grundsätzlich ein Besteuerungsrecht für den entsprechenden Arbeitslohn zustehen.

Schweizer Arbeitgeber

Dass der Lohn von einem Schweizer Arbeitgeber gezahlt wird, beseitigt die mögliche US-Besteuerung physischer US-Arbeitstage nicht automatisch.

Kurzaufenthalt und DBA-Regel

Bei kurzfristigen Arbeitseinsätzen kann die besondere DBA-Regel für unselbständige Arbeit relevant sein. Dabei müssen Aufenthaltsdauer, Arbeitgeber und wirtschaftliche Kostentragung gemeinsam geprüft werden.

Remote Work für Schweizer Arbeitgeber

Auch wer seine normale Schweizer Tätigkeit lediglich vorübergehend aus den USA ausübt, arbeitet physisch in den USA.

Deshalb sollte ein längerer Work-from-USA-Aufenthalt steuerlich nicht wie Arbeit vom Schweizer Homeoffice behandelt werden.

Bonus, RSUs und Optionen

Mehrjährige Vergütungen können anteilig auf US-Arbeitstage innerhalb des relevanten Leistungs- oder Vestingzeitraums entfallen.

Aufenthaltskalender und Arbeitskalender sind nicht dasselbe Für Residency müssen die Aufenthaltstage dokumentiert werden. Für die Einkommenszuordnung muss zusätzlich klar sein, an welchen Tagen tatsächlich in welchem Staat gearbeitet wurde.

Sozialversicherung

Steuerrecht und Sozialversicherung müssen getrennt geprüft werden

Zwischen der Schweiz und den USA besteht ein Sozialversicherungsabkommen. Es soll insbesondere verhindern, dass dieselbe Erwerbstätigkeit gleichzeitig beiden Sozialversicherungssystemen vollständig unterliegt.

Grundsatz Arbeitsort

Ohne Sonderregel unterliegt eine beschäftigte Person grundsätzlich dem Sozialversicherungssystem des Staates, in dessen Gebiet sie arbeitet.

Vorübergehende Entsendung

Wird ein Arbeitnehmer von einem Arbeitgeber eines Staates vorübergehend in den anderen Staat entsandt und dauert die geplante Entsendung nicht länger als fünf Jahre, kann grundsätzlich das ursprüngliche System weitergelten.

Certificate of Coverage

Die fortbestehende Unterstellung unter ein System sollte durch eine entsprechende Bescheinigung dokumentiert werden.

Das US-schweizerische Sozialversicherungsabkommen sieht für Arbeitnehmer insbesondere eine Entsenderegel bis grundsätzlich fünf Jahre und die Ausstellung eines Certificate of Coverage vor.

Steueransässigkeit entscheidet nicht automatisch die Sozialversicherung Eine Person kann Schweizer Steuerresident bleiben und trotzdem für eine US-Tätigkeit sozialversicherungsrechtlich separat geprüft werden müssen.

US State Tax

Der Bundesstaat muss zusätzlich zur Federal Tax geprüft werden

Die US-Bundessteuer und die Steuer eines einzelnen Bundesstaates sind zwei getrennte Ebenen.

Ein vorübergehender Aufenthalt kann je nach Bundesstaat bereits eine State-Filing-Pflicht für dort ausgeübte Arbeit auslösen. Bei längeren Aufenthalten kann zusätzlich eine State-Residency-Frage entstehen.

Die Regeln unterscheiden sich erheblich zwischen den Bundesstaaten. Auch eine Treaty-Position auf Bundesebene wird nicht automatisch von jedem Bundesstaat übernommen.

Den konkreten Bundesstaat immer separat erfassen Für einen Aufenthalt in New York, Kalifornien, Massachusetts, Florida oder Texas können sich trotz gleichem Federal-Sachverhalt sehr unterschiedliche State-Tax-Folgen ergeben.

Einkommen & Vermögen

Schweizer Steuerpflicht läuft während des Aufenthalts grundsätzlich weiter

Bleibt der Schweizer Wohnsitz bestehen, bleibt grundsätzlich auch die Schweizer Deklaration des relevanten weltweiten Einkommens und Vermögens bestehen.

Position Typische Frage während des USA-Aufenthalts
Schweizer Arbeitslohn Welcher Anteil entfällt auf tatsächliche US-Arbeitstage?
Bonus / RSUs Welche Tätigkeitszeiträume und Arbeitstage sind zuzuordnen?
Dividenden und Zinsen Entsteht neben der Schweizer Besteuerung eine zusätzliche US-Steuer?
Kapitalgewinne Hat sich die US-Residency während des Aufenthalts geändert?
US-Immobilie Belegenheitsbesteuerung und Schweizer Deklaration koordinieren.
Schweizer Vermögen Vermögenssteuer bleibt bei Schweizer Ansässigkeit grundsätzlich relevant.

Beispiele

Typische temporäre USA-Aufenthalte

Situation Wesentliche Steuerfrage
Vier Monate Projekt in New York Schweizer Wohnsitz, SPT über Drei-Jahres-Regel, US-Arbeitstage und New York State Tax prüfen.
Sechs Monate Kalifornien, Familie bleibt in Zürich Schweizer Ansässigkeit wahrscheinlich weiterhin zentral; tatsächliche US-Tage, Federal Residency und Kalifornien separat prüfen.
Regelmässig 100–120 Tage pro Jahr in den USA Gerade wegen der Gewichtung der Vorjahre kann der Substantial Presence Test erfüllt werden.
Schweizer Arbeitnehmer wird für 18 Monate entsandt Einkommensteuer, DBA-Arbeitslohnregeln und Sozialversicherungsabkommen koordinieren.
Drei Monate Work-from-USA Arbeitsort USA, mögliche Federal- und State-Filing-Pflicht, Arbeitgeber- und Payroll-Folgen prüfen.
Schweizer Unternehmer arbeitet mehrere Monate aus den USA Neben persönlicher Residency können U.S. Trade or Business und Betriebsstättenfragen entstehen.

Unsere Vorgehensweise

Temporären USA-Aufenthalt systematisch steuerlich prüfen

Schritt 1 Schweizer Wohnsitz

Wohnung, Familie, Rückkehrabsicht und tatsächlichen Lebensmittelpunkt dokumentieren.

Schritt 2 US-Tage berechnen

Laufendes Jahr und beide Vorjahre für den Substantial Presence Test erfassen.

Schritt 3 US-Position bestimmen

Closer Connection, DBA-Tie-Breaker, Federal Tax und State Tax prüfen.

Schritt 4 Arbeit koordinieren

Arbeitslohn, Payroll, Sozialversicherung und internationale Steueranrechnung abstimmen.

Typische Unterlagen

  • Schweizer Wohnadresse
  • US-Unterkunft
  • Miet- oder Kaufverträge
  • Familienwohnsitz
  • Reise- und Flugunterlagen
  • US Entry / Exit Records
  • US-Aufenthaltstage laufendes Jahr
  • US-Aufenthaltstage der beiden Vorjahre
  • Arbeitskalender Schweiz / USA
  • Arbeitsvertrag
  • Assignment Letter
  • Arbeitgeber und Konzerngesellschaften
  • Lohnabrechnungen
  • Bonus- und Equity-Pläne
  • Certificate of Coverage
  • frühere US Tax Returns
  • State Tax Returns
  • Form 8840, soweit vorhanden
  • Form 8833, soweit vorhanden
  • Schweizer Steuererklärungen

Typische Fehler

Was bei einem temporären USA-Aufenthalt häufig falsch eingeschätzt wird

Fehlannahme Risiko
„Ich bin mehrere Monate weg, also endet mein Schweizer Wohnsitz.“ Eine vorübergehende Abwesenheit beendet den Schweizer Wohnsitz nicht automatisch.
„Unter 183 Tagen gibt es nie US Residency.“ Der Substantial Presence Test berücksichtigt auch Aufenthaltstage der beiden Vorjahre.
„Ich habe mehr als 183 gewichtete Tage, also bin ich zwingend US Resident.“ Closer Connection oder Treaty Tie-Breaker können je nach Sachverhalt noch relevant sein.
„Closer Connection und DBA sind dasselbe.“ US-Inlandsrechtliche Ausnahme und Treaty-Ansässigkeit werden miteinander vermischt.
„Mein Schweizer Arbeitgeber zahlt den Lohn, also gibt es keine US-Steuer.“ Physische Arbeitstage in den USA werden übersehen.
„Federal Treaty schützt automatisch vor State Tax.“ Bundesstaatliche Residency- und Source-Regeln werden nicht separat geprüft.
„Schweizer Steuerwohnsitz bedeutet automatisch Schweizer Sozialversicherung.“ Steuerrecht und Sozialversicherungsrecht folgen unterschiedlichen Regeln.
Hinweis: Ob ein temporärer USA-Aufenthalt den Schweizer Wohnsitz berührt oder eine zusätzliche US-Steueransässigkeit auslöst, hängt von den konkreten Wohn-, Aufenthalts-, Arbeits- und Familienverhältnissen ab. Zusätzlich können US Federal Tax, State Tax, Sozialversicherung und Arbeitgeberpflichten unterschiedlichen Regeln folgen.

Beratung Schweiz–USA

Sie planen einen längeren Aufenthalt in den USA?

Wir prüfen, ob der Schweizer Steuerwohnsitz bestehen bleibt, berechnen die relevanten US-Aufenthaltstage und koordinieren Substantial Presence Test, Closer Connection, DBA, Arbeitslohn, State Tax und Sozialversicherung.

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