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Kanton Zug · Verfahren

Erbschaftssteuer Zug: Formulare & Fristen

Inventaraufnahme, Erbschaftssteuererklärung und Schenkungssteuererklärung sind voneinander zu unterscheiden. Welche Unterlagen benötigt werden, hängt vom konkreten Vermögensübergang ab.

Ablauf

Vom Todesfall bis zur steuerlichen Veranlagung

01

Todesfall

Zuständigkeit und erbrechtliche Ausgangslage werden festgestellt.

02

Inventar

Vermögen und Schulden werden grundsätzlich auf den Todestag erfasst.

03

Steuererklärung

Soweit erforderlich, werden die für die Erbschaftssteuer relevanten Erwerbe erklärt.

04

Veranlagung

Die zuständige Behörde bestimmt den steuerpflichtigen Erwerb und die geschuldete Steuer.

Inventaraufnahme

Der Nachlass wird per Todestag dokumentiert

Für die Inventaraufnahme sind nicht nur Bankkonten und Immobilien relevant. Das Zuger Merkblatt sieht eine umfassende Aufnahme der Vermögens- und Schuldensituation vor.

Finanzvermögen

Bankguthaben, Wertschriften, Kapitalanlagen, Darlehen, Forderungen, Bargeld und Edelmetalle.

Immobilien

Private Liegenschaften mit Angaben zu Ort, Parzelle, Fläche und steuerlichem Wert.

Geschäftsvermögen

Geschäftsguthaben, Geschäftsliegenschaften und Beteiligungen sowie erforderlichenfalls Zwischenabschlüsse.

Schulden

Hypotheken, Geschäftsschulden und weitere Verbindlichkeiten mit den dazugehörigen Nachweisen.

Auch Auslandsvermögen gehört in die Inventaraufnahme.

Die Zuger Inventarisierung erfasst grundsätzlich in- und ausländische Vermögensgegenstände und Schulden. Bei internationalen Nachlässen sollte deshalb von Beginn an eine vollständige Vermögensübersicht nach Staat erstellt werden.

Offizielle Unterlagen

Formulare des Kantons Zug

Schenkungen: Melde- und Erklärungspflicht rechtzeitig prüfen.

Bei steuerpflichtigen Schenkungen sieht das Zuger Steuergesetz eine kurze Einreichungsfrist vor. Deshalb sollte unmittelbar nach einer steuerpflichtigen Zuwendung geprüft werden, wer die Erklärung einreichen muss.

Unterlagen

Was typischerweise vorbereitet werden sollte

Personen & Erbrecht

Todesurkunde, Erbnachweise, Testament oder Erbvertrag sowie Angaben zu Erben und Vermächtnisnehmern.

Banken & Depots

Konto- und Depotauszüge mit den Beständen beziehungsweise Werten am Todestag.

Immobilien

Grundbuchangaben, Steuerwerte, Hypotheken und gegebenenfalls weitere Bewertungsunterlagen.

Frühere Zuwendungen

Erbvorbezüge und Schenkungen mit Empfänger, Gegenstand beziehungsweise Betrag und Datum dokumentieren.

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Erbschafts- und Schenkungssteuer Zug

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